TriGUIDE smd V3

Nachdem sich der Einsatz eines Schaltreglers als wenig zielführend erwiesen hat, habe ich die SMD-Version der TriGUIDE noch einmal überarbeitet und die Version V3 erstellt.

Wesentliches Designmerkmal der V3 ist der Verzicht auf die Stromversorgung des Servos über die TriGUIDE. Der Servo bekommt seine Betriebsspannung über einen der ESCs, die ja für genau solche Zwecke bereits mit einem BEC (Battery eliminating Circuit) ausgestattet sind. Damit das problemlos funktioniert wird die BEC-Spannung über einen Stecker auf die TriGUIDE smd geführt und direkt zum Servostecker geroutet, ohne sonstige Verbindung zur Elektronik der TriGUIDE.
TriGUIDE smd V3.1 (Click auf das Bild -> hohe Auflösung)

Im Zuge der Umarbeitung des Layouts konnte ich die Platine noch etwas verkleinern, die V3 hat jetzt Außenabmessungen von 48x56 mm.
TriGUIDE smd V3.1_brd

IC2 links unten in der Ecke ist der Zetex ZLDO500, bis auf die optimierte Platzierung der Bauteile das einzig Neue gegenüber der V2-Variante.

Die EAGLE-Dateien dieser Variante können hier geladen werden.


Die Idee, die Befestigungsbohrungen weg zu lassen und die vollkommen glatte Unterseite der Platine mit doppelseitigem Klebeband auf dem Deck zu fixieren, habe ich verworfen, da an meiner Lieblingsstelle auf dem Elektronikdeck zwei Schrauben für die Verbindung der beiden mittleren Decks stören. Also muss die TriGUIDE auf Stelzen gesetzt werden.

Ebenso habe ich vorerst mal davon abgesehen, die Stecker durch TH-Versionen zu ersetzen, da ich durch das dann “verdrehte” Anschlussschema das Layout wesentlich hätte ändern müssen. Der Charme der through hole -Versionen der Stecker ist der nur etwa halb so breite Footprint gegenüber den SMD-Versionen. Auch bei Verwendung der TH-Stecker könnte das Layout einseitig entflochten werden, indem die Stecker von der Unterseite aus eingesetzt werden (daher das “verdrehte” Anschlussschema). Andererseits... wenn ich gerade noch mal über das Thema nachdenke... wesentlich ist dieses Verdrehen ja nur bei den zweireihigen Steckern und hier auch nur beim ISP- und IMU-Anschluss.

Sollte ich - aus welcher verrückten Motivation heraus auch immer - noch eine V3.2 machen, werde ich das überlegen ;-) Dann fällt auch gleich noch der Reset-Taster weg, denn der SiProg stellt ein Reset-Signal zur Verfügung. Der ISP-Stecker steht ebenfalls auf der Streichliste, denn der wird lediglich beim Aufspielen des Arduino-Bootloaders benötigt. Hierfür kann dann durchaus, wie bei den I²C-PWM-Konvertern, eine Reihe Lötpads herhalten.

Man sieht, das Optimierungspotential der TriGUIDE smd ist noch lange nicht ausgereizt.

...

Da ich meine Füße in solchen Sachen nicht lange still halten kann, war abzusehen, dass da noch was kommt ;-) Hinter dem Link versteckt sich eine Version für Quad- oder Hexa-Copter, denn der Anschluss für den Servo des Tricopters ist entfallen. Die Platine soll William eine kleine, leichte Lösung für seinen Micro-Hexa an die Hand geben, folglich braucht es keinen Servoanschluss. Aber lest selbst, was daraus geworden ist...


Hier geht es weiter mit einer Version, die den IMU-Würfel durch einen modernen Chip von Invensense ersetzt, der ebenfalls, wie bei der IMUguide noS, den IMU-Teil der Steuerung auf dem Hauptboard zu integrieren erlaubt.

Der MPU6050 ist ähnlich komplett ausgestattet wie der auf der IMUguide noS eingesetzte SD746, ist aber noch ein bisschen kleiner und aktualisiert seine Messwerte schnell genug für die Tricopter-Steuerung.

Ich habe dem neuen Kind den Namen IMUguide V3 gegeben, nicht besonders originell, aber treffend.

 

 

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