xNQ Downlink

Bei einem Besuch auf der Homepage von David, dem Erfinder des Deltang Fernsteuer-Equipments, bin ich über den Prototyp eines Rx31 gestolpert, der neben seiner eigentlichen Aufgabe, das Fernsteuersignal eines Spektrum Senders für das Modell zur Verfügung zu stellen, noch einen Downlink-Kanal bereit stellt.

Da ich für meine Versuche mit den beiden xNQ V1 und V2 bisher immer meinen einzigen Rx31 umstecken musste, hatte sich schon länger der Wunsch heraus kristallisiert, einen zweiten Rx31 zu besitzen :-)

Ich habe also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und mir den Rx31c (die Downlink-Variante) bestellt, zusammen mit einem als Empfänger am Boden dienenden Rx100, denn das Downlink-Protokoll ist nicht Spektrum kompatibel. Das ist nicht weiter schlimm, da meine DX6i ohnehin keinen Downlink-Kanal zur Verfügung stellt.

Prekärer Weise hat David das Pin-Layout des Rx31c gegenüber der alten Version Rx31b verändert, so dass der Steckplatz auf dem xNQ (oder auch auf dem sNQ) modifiziert werden muss.

Weiterhin ist der Downlink-Option das nette Feature zum Opfer gefallen, das Summensignal des Senders wahlweise als SUM-PPM oder als Serielles Signal ausgeben zu können. Der Rx31c unterstützt ausschließlich das Serielle Protokoll auf einem anderen Pin.

Das ist insofern ok, da auf dem xNQ das SUM-PPM-Signal ohnehin nicht auf einem Pin des XMega ankommt, der einen Seriell-Port zur Verfügung stellt. Um den Rx31c betreiben zu können, musste ich also mehrere zusätzliche Drähte verlegen und auch die zweite Masseverbindung für den IR-Empfänger am Stecker für den Empfänger auftrennen. Dessen Verwendung ist also hiermit fürderhin nicht mehr möglich.

Im Bild sieht man die drei neuen Verbindungen (Blau-Kupfer gestreifte Drähte), die von den in weiser Voraussicht bereits im Layout vorgesehenen Lötpads zu den passenden Pins des XMega führen.

Zusatzverdrahtung für Rx31c

Hier der Ausschnitt des geänderten Schaltbilds:

Schaltplan.Ausschnitt
             (Bessere Auflösung mit Click auf das Bild)


Daten zum per Downlink nach unten funken stellt der xNQ mit der MultiWii-Software mehr als ausreichend zur Verfügung, netter Weise existieren sogar Routinen in der Software, die bestimmte Daten automatisch z.B. auf einem Textstar-Display ausgeben. In erster Näherung werde ich also versuchen, diese Funktion in der MultiWii-Software zu nutzen.

Um die per Downlink zum Boden gefunkten Daten anzeigen zu können, brauche ich ein Display, das vorzugsweise das serielle Textstar-Protokoll versteht. Zum Glück gibt es auch hierfür bereits Ersatz in Form einer Arduino-Implementierung von Yacco, dem LCD-Config-Tool.

 

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