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CNC-Fräse LCF-1

Im Sommer 2015 hat mich der CNC-Fräsen-Virus erwischt und ich habe mir eine LCF-1 ersteigert. Die Mechanik kommt komplett vorgefertigt mit der Post, die Eigenleistung besteht in der Ausrüstung der Fräse mit Motoren, Fräs-Spindel, der zugehörigen Elektrik und deren Steuerung.

Ebay ist hierbei dein Freund, ich habe zusätzlich zur LCF-1 ein Dreierset Stepper-Motoren, ein passendes 36 V Netzteil, ein Set Treiber-Endstufen mit Controller-Platine (im Weiteren “Interface”) sowie ein Spindel-Set mit Inverter und 800 W Spindel erstanden. Die größere Halterung für die 60 mm durchmessende Spindel hat der Hersteller der LCF-1 ebenfalls verkauft und auf Wunsch gleich gegen die original verbaute 43 mm Eurohals-Halterung getauscht. Leider ist dieses Zusatzteil im Anlieferungszustand nicht maßhaltig, die Spindel hängt leicht nach vorne.

    Nachtrag:
    Die im November 2015 gekaufte Spindelhalterung hat sich als nicht geeignet für feinere Arbeiten mit der Fräse herausgestellt, wie ich jetzt leider, nach über einem Jahr, feststellen musste. Ich habe damals diesen Mangel versucht mittels eines zwischen Z-Schlitten und Spindelhalter eingelegten Blechstreifens zu beheben, das ist mir aber nur unvollständig gelungen.

    Ich habe also Reinhold Müller, den Hersteller der LCF-1 und des Spindelhalters kontaktiert, der mir freundlicher Weise eine kostenlose Überprüfung und Überarbeitung des nicht maßhaltig gefertigten Spindelhalters anbot. Es folgten weitere Maßnahmen um die Spindel senkrecht zur Bearbeitungsfläche einzustellen.

Ich beschreibe die Komplettierung des Mechanik-Bausatzes mit der notwendigen Elektrik und den Einbau der Elektronik in ein PC-Gehäuse.

Zur manuellen Steuerung der Fräse habe ich mir einen Drei-Wege-Joystick gebaut.

 


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